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    Alle Racoons-Teams hatten am vergangenen 2. Advent spielfrei. Dennoch konnte man dank der laufenden Frauen WM in Neuenburg spanndende Spiele mitverfolgen. Weiterlesen ...

H1, 20.09.15: Sieg und bittere Niederlage zum Saisonstart - oder wie man ein Spiel ver-racoonst!

Nach wochenlanger Vorbereitung und Vorfreude, stand am vergangenen Sonntag in Schönbühl die erste Meisterschaftsvollrunde des H1 auf dem Programm. Die Waschbären trafen, aufgrund diverser ferien-, militär- und verletzungsbedingter Absenzen mit einem relativ schmalen Kader, auf den TSV Deitingen II, gegen den man 4:1 siegte, und die erste Mannschaft aus Sursee, der man in letzter Sekunde mit 3:4 unterlag.

 

UHC Racoons – TSV Deitingen II 4:1 (4:1/0:0)
Racoons: Mathys (Krebs), Roth, Jost (C), Stalder, Bosshard, Leuenberger, Zumstein, Hunziker, Bösiger, Savary, Glauser, Fankhauser, Hofer, Maurer
Abwesend: Müller, Zurflüh, Gygax (Ferien), Sommer (Militär), Büchler, Fellinger, (U21: Zürcher und Ryf) (Verletzt)
Tore: Glauser (Hunziker), Stalder (Roth), Glauser (Zumstein), Savary (Bösiger)
Bem.: 40’ Racoons verschiessen Penalty
Strafen: 1x2’ gegen Deitingen

Pflichtsieg im ersten Spiel
Die Racoons starteten druckvoll und zielstrebig in die erste Halbzeit. Deitingen liess den Waschbären viel zu viel Raum und Platz um diese in ernsthafte Schwierigkeiten zu bringen. Man hatte in den Reihen der Oberaargauer einen aufsässigeren Gegner erwartet aber die Solothurner schienen womöglich auch nicht ihren besten Tag eingezogen zu haben?!

Bereits nach zwei Minuten brachte Glauser die Waschbären, auf Pass von Hunziker, mit seinem 1:0 auf die Siegesstrasse. Die Führung war hochverdient und hätte bereits zu diesem Zeitpunkt höher ausfallen dürfen. Stalder und wieder Glauser erhöhten das Score bis zur 7. Minute auf 3:0 und innerlich stellte sich die Mannschaft wohl bereits auf einen Kantersieg ein. Diverse Spieler vergaben jedoch in der Folge gute Möglichkeiten eine vorzeitige Vorentscheidung herbeizuführen, ehe sich Savary doch noch ein Herz fasste und einen Abschluss im Nachsetzen im gegnerischen Kasten unterbrachte. Mit diesem Treffer sollte es um die Buchser-Herrlichkeit aber bereits Geschehen sein. Der Anschlusstreffer des TSV zum 1:4 kam mehr oder weniger aus dem Nichts, besiegelte aber noch vor dem Pausen-Tee das Schlussresultat von 4:1 für die Racoons.

In der zweiten Halbzeit standen die Solothurner etwas enger und liessen den Waschbären nur noch halb so viel Platz. Zwar kamen diese noch immer zu Chancen und nach einem Foul an Glauser kurz vor Schluss auch noch zu einem Penalty, zu einem weiteren Treffer sollte aber auch dieser nicht mehr führen.

Möglicherweise weilten die Waschbären in Gedanken bereits beim nachfolgenden Sursee-Spiel, anders jedenfalls war die in der zweiten Hälfte abhanden gekommene Zielstrebigkeit kaum zu erklären.

Anmerkung: Die prekäre Spielersituation in der Reihen Herzogenbuchsees führte dazu, dass mit Fabian Maurer ein weiterer U21-Junior zu seinem Debüt in der ersten Mannschaft kam. Der Verteidiger mit dem ruhigen Händchen, der erst im vergangenen Frühling zu den Racoons gestossen war und dem grösstes Potential attestiert wird, absolvierte solide zehn Minuten in der zweiten Halbzeit der Partie, fügte sich nahtlos in die Mannschaft ein und empfahl sich dabei für weitere Einsätze.

UHC Racoons – UHC Sursee II 3:4 (2:1/1:3)
Racoons: Krebs (Mathys), Roth, Jost (C), Stalder, Bosshard, Leuenberger, Zumstein, Hunziker, Bösiger, Savary, Glauser, Fankhauser, Hofer, Maurer
Abwesend: Müller, Zurflüh, Gygax (Ferien), Sommer (Militär), Büchler, Fellinger, (U21: Zürcher und Ryf) (Verletzt)
Tore: Glauser (Bösiger), Bösiger (Savary), Pp. Bosshard (Bösiger)
Strafen: 1x2’ gegen Sursee

Das bessere Ende für die etwas bessere Mannschaft an diesem Sonntagabend
Eine Mischung aus Wut, Ungläubigkeit und Konsternation machte sich für einen kurzen Moment auf der Bank Herzogenbuchsees breit, als Sursee zwei Sekunden vor Ende des Spiels doch noch den 4:3-Siegestreffer markierte.
Der Sieg der Luzerner war in dieser Form sicherlich glücklich – klar, jeder Sieg ist glücklich, wenn man ihn in letzter Sekunde einfährt – aber mit Blick auf die zweiten zwanzig Minuten war er eben auch nicht unverdient.

Man müsste sich also nun fragen, was genau die Ursachen dafür gewesen sind, dass Herzogenbuchsee einen sicher geglaubten Punktgewinn in völlig dilettantischer Art und Weise gegen einen vor allem in der zweiten Halbzeit sicherlich besseren, aber keinesfalls übermächtigen Gegner, doch noch aus den Händen gab?

Dabei hatte doch alles so gut begonnen. Glauser beförderte im Nachsetzen bereits den ersten Abschluss zum 1:0 über die Linie, da waren noch keine 40 Sekunden gespielt und obwohl auch Sursee mit seinem ersten Schuss ins Schwarze traf blieben die Waschbären ruhig und spielten weiter ihr Spiel. Die beiden Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe. Beide Teams zogen sich bisweilen zurück, warteten ab und versuchten die Quote der Eigenfehler möglichst tief zu halten.
In der elften Spielminute gelang Herzogenbuchsee dank Bösiger’s Einarmigem Bandit ein etwas glückhaftes, aber dafür ein umso schöneres Tor zur 2:1 Führung. Dieses Resultat sollte trotz weiterer Chancen auf beiden Seiten bis zur Pause Bestand haben.
Aufgrund dessen, dass Sursee nach dem fünfminütigen Unterbruch verspätet wieder auf dem Spielfeld erschien, setzte es die erste Zweiminutenstrafe der Partie ab, welche Bosshard nach einer schönen Kombination über Stalder und Bösiger zur 3:1 Führung für die Racoons nutzte. Sursee zeigte sich darob zwar einen kurzen Moment geschockt und hätte, sofern da kein Pfosten gestanden wäre, kurz darauf wohl auch das 1:4 hinnehmen müssen. Bösiger zielte jedoch etwas zu genau und so schlug sein Schuss eben nur an den Pfosten statt im Tornetz ein.
Danach baute Herzogenbuchsee ab, die Beine wurden schwerer und der Atem kürzer. Dazu gesellte sich ein altbekanntes Problem dieser Mannschaft; und zwar jenes der fehlenden Cleverness in entscheidenden Spielsituationen, die gepaart mit einer Prise Dummheit oder auch jugendlichem Übermut in der Vergangenheit schon den einen oder anderen Punkt gekostet hat.
Sursee seinerseits wurde stärker, hatte mit einer dritten Linie mehr Alternativen und vor allem bis zum Ende mehr Zug aufs Tor. In der 25. Minute gelang ihnen der Anschluss zum 2:3 und knappe zwei Minuten vor Spielende der Ausgleich. Der Rest ist Geschichte und bedarf sicherlich noch einer genaueren Analyse von Seiten des Coaching-Teams.

Am Minimalziel zum Ende der Saison unter den Top vier dieser Gruppe klassiert zu sein und damit den Ligaerhalt zu bewerkstelligen wird diese Niederlage mit Bestimmtheit nichts ändern. Man will oben mitspiele, das ist klar. Aber um solche Spielausgänge, die weder für die Herzen der beteiligten Fans der Waschbären, die Trainer, noch für die Spieler gesund sind, in Zukunft zu verhindern, braucht es bis zum Ende den nötigen Einsatzwillen, mehr Cleverness und wohl auch einen Tick mehr Vertrauen in die eigenen Stärken.

Bereits am 4. Oktober steht die Heimrunde im Mittelholz an. Es bleibt also gar nicht viel Zeit, sich noch lange über diese bittere Niederlage zu ärgern. Aufstehen, Mund abwischen und weiter gehts! Die Gegner sind ab 15.25h Uetigen II und um 17.15h der UC Moutier.
Bis dahin sollte sich auch die Personalsituation wieder entschärft haben und somit etwas Entspannung ins Kader des H1 gekehrt sein.

Wir danken den mitgereisten Freunden und Bekannten für die Unterstützung und würden uns selbstverständlich sehr darüber freuen, wenn ihr uns am 4. Oktober in Herzogenbuchsee wieder unterstützt.

Go Racoons!

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